Wie ist der aktuelle Stand?
Das Projekt KreuzKölnSüd befindet sich im Stand der Vorplanung. In dieser Phase werden zunächst die wichtigsten Grundlagen ermittelt. Fachbüros führen umweltfachliche, technische und verkehrliche Untersuchungen durch, um die Auswirkungen eines Projektes genauestens zu prüfen. Am Ende dieser Planungsphase wird eine Vorzugsvariante festgelegt.
Für den Umbau des Autobahnkreuzes Köln-Süd sowie für die ergänzenden Maßnahmen in den benachbarten Abschnitten der A4 und der A555 werden die Untersuchungen der Umweltverträglichkeit, des Verkehrs und der Varianten fortgeführt. Zudem begann 2023 die öffentliche Kommunikation und Beteiligung.
Zu den wesentlichen Untersuchungen im Rahmen der Vorplanung zählen:
- Eine Umweltverträglichkeitsstudie (UVS), in der die Auswirkungen des Ausbaus
des Autobahnkreuzes, der A4 und der A555 auf die unterschiedlichen Schutzgüter
(zum Beispiel Menschen, Tiere und Pflanzen etc.) untersucht werden - Eine Verkehrsuntersuchung, welche die künftig zu erwartende Verkehrsentwicklung
in den Blick nimmt - Ein straßenplanerischer Variantenentwurf, der die technische Machbarkeit aufzeigt
- Die Tragwerksplanungen für die bauliche und konstruktive Gestaltung der Bauwerke
Kommunikation und Öffentlichkeitsbeteiligung
Ein umfassendes Informationsangebot veranschaulicht die geplanten Maßnahmen rund um das Autobahnkreuz Köln-Süd. Die Autobahn GmbH startet damit die öffentliche Kommunikation und Beteiligung zu dem Projekt.
Variantenuntersuchung und Umweltverträglichkeitsprüfung
Die Umweltverträglichkeitsprüfung wird fortgeführt, unter anderem mit einer vertiefenden Raumanalyse. Im Dezember findet der zweite UVS-Beteiligungstermin mit den Trägern öffentlicher Belange statt.
Im ersten Halbjahr 2024 soll der dritte Beteiligungstermin – und damit die Umweltverträglichkeitsprüfung – abgeschlossen sein.
Planung und Umweltverträglichkeitsprüfung
Auf Grundlage der bisherigen Projektabstimmungen wird die Planung des Projektes fortgeführt. Zudem beginnt die Umweltverträglichkeitsstudie für einen großräumigen Bereich.
Projektübernahme durch die Autobahn GmbH des Bundes
Am 01. Januar 2021 übernimmt die neu gegründete Autobahn GmbH des Bundes die Planung von Straßen.NRW. Am 7. Mai genehmigt das Bundesministerium für Digitales und Verkehr die bisherigen Projektabstimmungen.