Das Projekt KreuzKölnSüd befindet sich in der Vorentwurfsphase. In dieser Phase wird die Vorzugsvariante konkret ausgearbeitet. Dazu gehören zum Beispiel die Entwässerungsplanung und die Erstellung von Schalltechnischen Untersuchungen. Die Entwurfsplanung dient der verwaltungsinternen und fachtechnischen Prüfung.
Die Vorplanung des Projektes ist somit abgeschlossen. In dieser Phase wurden die wichtigsten Grundlagen ermittelt.
Dazu führten Fachbüros umweltfachliche, technische und verkehrliche Untersuchungen durch, um die Auswirkungen des Projektes genauestens zu prüfen. Am Ende der Vorplanung wurde die Vorzugsvariante festgelegt.
Für den Umbau des Autobahnkreuzes Köln-Süd sowie für die ergänzenden Maßnahmen in den benachbarten Abschnitten der A4 und der A555 werden die Untersuchungen zur Umweltverträglichkeit, zum Verkehr und zum Schallschutz fortgeführt.
Die Untersuchungen aus der Vorplanung werden teilweise auch in der Entwurfsplanung fortgeführt. Zu den wesentlichen Untersuchungen der Vorplanung zählen:
- Eine Umweltverträglichkeitsstudie (UVS), in der die Auswirkungen des Ausbaus
des Autobahnkreuzes, der A4 und der A555 auf die unterschiedlichen Schutzgüter
(zum Beispiel Menschen, Tiere und Pflanzen etc.) untersucht werden - Eine Verkehrsuntersuchung, welche die künftig zu erwartende Verkehrsentwicklung
in den Blick nimmt
Im Vorentwurf werden die Ergebnisse dieser Untersuchungen berücksichtigt. Hinzu kommen dann detailiertere Untersuchungen, zum Beispiel zu den Themen Trinkwasserschutz und Schallschutz.
Untersuchungen zum Trinkwasserschutz
In der Entwurfsplanung rückt das Thema Trinkwasserschutz in den Fokus. Dazu erfolgen entsprechende Untersuchungen und Abstimmung.
Beginn der Nachbarschaftsforen
Die Autobahn GmbH informiert die Menschen vor Ort, bei denen Betroffenheiten denkbar sind, über das Projekt und den aktuellen Planungsstand.
Beginn der Entwurfsphase
Die Autobahn GmbH beginnt mit den Planungen der Vorentwurfsphase.
Abschluss der UVS
Die Umweltverträglichkeitsstudie wird mit dem dritten UVS-Termin abgeschlossen.
Die Träger öffentlicher Belange (TöBs) werden informiert und nehmen Stellung. Die Ergebnisse werden Bestandteil des Planungsprozesses.
Kommunikation und Öffentlichkeitsbeteiligung
Ein umfassendes Informationsangebot veranschaulicht die geplanten Maßnahmen rund um das Autobahnkreuz Köln-Süd. Die Autobahn GmbH startet damit die öffentliche Kommunikation und Beteiligung zu dem Projekt.
Variantenuntersuchung und Umweltverträglichkeitsprüfung
Die Umweltverträglichkeitsprüfung wird fortgeführt, unter anderem mit einer vertiefenden Raumanalyse. Im Dezember findet der zweite UVS-Beteiligungstermin mit den Trägern öffentlicher Belange statt.
Im ersten Halbjahr 2024 soll der dritte Beteiligungstermin – und damit die Umweltverträglichkeitsprüfung – abgeschlossen sein.
Planung und Umweltverträglichkeitsprüfung
Auf Grundlage der bisherigen Projektabstimmungen wird die Planung des Projektes fortgeführt. Zudem beginnt die Umweltverträglichkeitsstudie für einen großräumigen Bereich.
Projektübernahme durch die Autobahn GmbH des Bundes
Am 01. Januar 2021 übernimmt die neu gegründete Autobahn GmbH des Bundes die Planung von Straßen.NRW. Am 7. Mai genehmigt das Bundesministerium für Digitales und Verkehr die bisherigen Projektabstimmungen.